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Der Nihonshu-Do indiziert die Dichte des Sake in Relation zu der von
Wasser. Er basiert darauf, dass Alkohol leichter ist als Wasser, während
Glucose schwerer ist. Wasser bekommt den Wert +/0. Sake mit einem
Nihonshu-Do von +/0 ist weder besonders trocken noch besonders süß,
also neutral. Ein positiver Nihonshu-Do von z.B. +3 zeigt an, dass weniger
Zucker da ist. Ein negativer Wert zeigt an, dass der Sake mehr Zucker
enthält.
Der Zucker im Sake entsteht dadurch, dass Koji-Schimmel, die Stärke
des Reises in verschiedene Zuckermoleküle umwandelt. Die Menge und
die Arten des Zuckers hängen von der Art der Enzyme ab, die vom Koji
produziert werden sowie von Gärungsmethode, -temperatur und -zeit.
Einige Zuckerarten werden beim Gärungsprozess von Hefe in Alkohol
und Kohlenstoffdioxid umgewandelt, einige nicht. Am Ende des Gärungsprozesses
hat der unverdünnte Sake 20%-Alkoholanteil. Dazu bleibt noch
ein Rest von unfermentiertem Zucker übrig. Die Kombination von leichterem
Alkohol, schwererem Zucker und anderen, nicht fermentierten Elementen
(z.B. Fette, Proteine) ergeben eine messbare Dichte in Relation zu Wasser.
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