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Man poliert die Reiskörner, um an die Stärke heranzukommen.
Sie ist bei den Sake-Reissorten im Inneren des Reiskornes konzentriert.
Die Fette und Proteine, die außen herum sitzen, entfernt man möglichst,
da sie den Geschmack des Sake irritieren würden.
Im Allgemeinen gilt, dass der Sake umso leichter und sauberer im Geschmack
wird, je höher die Polierrate ist. Allerdings kann man es auch übertreiben,
da Fette und Proteine auch zum Charakter eines Sake beitragen können.
Evtl. wird ein Sake langweilig, wenn die Polierrate zu hoch ist. Dies
lässt sich natürlich nicht verallgemeinern, da es von den weiteren
Zutaten und der Braumethode und den weiteren Geschmacksfaktoren abhängt.
Bei der Klassifizierung der Premium-Sake-Sorten in Sake-Typen spielt
die Polierrate eine wesentliche Rolle zur Einstufung.
Das beim Polieren anfallende Reismehl wird übrigens weiterverwendet,
unter anderem für Reiscräcker.
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