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Sake-Typ

Ein Sake-Typ dient zur Klassifizierung und Sortierung von Sake. Er gibt zum einen die Qualität eines Sake nach bestimmten Kategorien an. Zum anderen gibt er Auskunft über die Zutaten und die Herstellungsweise.

Es gibt sechs Premium-Sake-Typen mit zwei Unterkategorien dazu. Hier ein kurzer Überblick dazu:
 
 

Name + Region Sake-Typ Reissorte Polierrate
Nihonshu-Do Säure Alkoholgehalt Trinktemperatur

Junmai-shu („Purer Reis Sake”)

Nur Reis, Wasser, Koji und Hefe werden verwendet. Polierrate mindestens 70%. Meist volles, kräftiges Geschmacksprofil.

Honjozo-shu

Wie Junmai-shu, jedoch wird am Ende der Gärung, vor dem Pressen, eine geringe Menge destillierten Alkohols hinzugefügt. (Nicht zur Erhöhung des Alkoholgehaltes. Sondern zum Lösen von feinsten Aromen und Geschmackskomponenten.) Polierrate mindestens 70%. Meist leicht, feiner, duftiger Geschmack.

Ginjo-shu und Junmai Ginjo-shu

Polierrate mindestens 60% und darunter. Sehr elaboriertes, arbeitsintensives Brauverfahren. Der Junmai-Ginjo-shu besteht, wie der Junmai, nur aus Reis, Wasser, Koji. Beim Ginjo-shu wird, wie beim Honjozo-shu, ein wenig Alkohol hinzugefügt.

Daiginjo-shu und Junmai Daiginjo-shu

Mindestens 50% Polierrate. Sehr feiner, komplexer, fruchtiger Geschmack. Es gibt Daiginjo vom Junmai-Typ (also aus „purem Reis”) und vom Honjozo-Typ (also mit Zusatz einer kleinen Menge Alkohol).

Daneben gibt es eine nicht so weit ausdifferenzierte, aber relativ große Gruppe an Sake, der nicht zu den Premium-Kategorien zählt.

Weitere Sake-Typen-Namen dienen als Bezeichnungen für Sake, der während oder nach dem Gärprozess speziell verarbeitet wurde (z.B. ist Namazake ungefilterter Sake oder Genshu besonders lange gereifter Sake).

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