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Premium-Sake: Junmai Ginjo oben

Junmai Ginjo

Junmai Ginjô ist einer der beiden Sake-Typen der mittleren Premium-Stufe.

Gebraut aus Wasser und Reis mittels Kôji und Hefe. Es sind keine Zusätze erlaubt. Daher die Bezeichnung junmai im Namen, die "purer Reis" bedeutet.

Die vorgeschriebene Mindest-Polierrate der Reiskörner ist 60 %. Es müssen also mindestens die äußeren 40 % des Reiskornes hinweg poliert sein.

Premium-Sake: Junmai Ginjo unten

Junmai Ginjo-Sake ist in der Regel duftig und aromatisch im fruchtigen, blumigen Bereich. Von Ginjo, seinem Pendant auf der mittleren Premium-Stufe mit Zusatzalkohol (siehe dort) unterscheidet er sich durch die Einhaltung des Reinheitsgebotes und etwas mehr Körper.

Junmai Ginjo-Sake wird oft kühl serviert, was die frischen, duftigen Elemente seines Charakters betont. Einige entfalten jedoch auch im premiumwarmen Bereich bis 45 °C ihre ganze Schönheit.

Als Trinkgefäß für Junmai Ginjo empfiehlt sich entweder ein Weißweinglas oder ein anderes Glas oder Keramikgefäß, das dem Sake möglichst Raum lässt, seinen Duft zu entfalten.

Unsere Junmai Ginjo-Kollektion im SAKE SHOP:
Sake nach Sake-Typ / (Junmai) Ginjo

ginjô, der zweite Teil des Namens dieser Qualitätsbezeichnung bedeutet so viel wie "besonders sorgfältig fermentieren".

Dazu gehört, neben der Verwendung von fast auf die Hälfte reduzierten Reiskörnern ein besonders sorgfältig ausgeführtes Brauverfahren mit zum Beispiel höchster Vorsicht, dass die hoch polierten Reiskörner nicht brechen, Waschen des Reises von Hand, Führung einer langsamen Gärung bei niedrigen Temperaturen, Auspressen aus der Maische von Hand.

Mehr im SAKE 1x1 "Wie wird Sake gemacht?":
1 Vorbereitung | Wasser | Reis

Mehr im SAKE 1x1 "Sake-Etiketten entziffern":
Polierrate

© Text und Bild S. Rost-Aoki